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Flowers of Mongolia Flowers of Mongolia Flowers of Mongolia Flowers of Mongolia Flowers of Mongolia
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Flowers of Mongolia
Michael H. Hauck, Zeerd-Aduuchid B. Solongo
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Art-Nr. 01050000013
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In diesem Buch über die Flora der Mongolei werden 1182 Farbfotos von 435 Farn- und Blütenpflanzen aus 75 Familien präsentiert. Die Einführung ist auf Englisch, Mongolisch und Deutsch. Der Anhang (Englisch) gibt Hinweise zur Verbreitung, zu den Fundorten und zu Synonymen. Dieses Werk ist ein unentbehrlicher Begleiter für botanisch interessierte Mongoleireisende und es stellt darüber hinaus eine anschauliche Ergänzung zu den vorhandenen Florenwerken dar. Hilfreich und nützlich ist das Buch auch in der Baikalsee-Region, weil die dortige Flora viele Gemeinsamkeiten mit der Flora der phytogeografischen Regionen Khuvsgul, Khentii und Khangai hat.

Inhalt
Introduction 4
Өмнөх үг 8
Einführung 12
PTERIDOPHYTA 17
GYMNOSPERMAE 22
DICOTYLEDONES 28
MONOCOTYLEDONES 205
Comments on species, genera and families 228
Phytogeographical regions of Mongolia 278
List of plates and synonyms 280
Index of Mongolian plant names 296
Literature 324

Die Autoren

Michael Herbert Hauck, Diplom-Biologe, studierte an der Universität Göttingen Biologie mit Hauptfach Botanik. Seit 1986 arbeitet er in den Zuständigkeitsbereichen Biotopschutz bzw. Pflanzenartenschutz in einer Naturschutzbehörde des deutschen Bundeslandes Niedersachsen (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz in Hannover). Die Flora der Mongolei erkundete er seit 2002 auf mehreren Reisen.

Zeerd-Aduuchid Boris Solongo, Biologin mit Masterabschluss, studierte an der Nationaluniversität der Mongolei in Ulaanbaatar Biologie mit Schwerpunkt Botanik. In der von den Universitäten Göttingen und Ulaanbaatar betriebenen Forschungsstation Khonin nuga im Khentii-Gebirge führte sie von 2001 bis 2003 eine Biotoptypenkartierung sowie eine Kartierung gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen durch. Seit 2006 arbeitet sie als freiberufliche Biologin.


bibliografische Angaben: 2010. 325 S., 1182 Farbfotos, 17 x 24 cm, geb.
Verlag: Verlag Rüdiger Biermann
Anmerkungen:

REZENSION Hoppea, Denkschr. Regensb. Bot. Ges. 72 (2011): 195–198:

Die Mongolei ist, bedingt durch ihre Lage im Hochland Zentralasiens, mit einem extremen Klima ausgestattet, was sich vor allem in einer außergewöhnlich starken Kontinentalität niederschlägt. Die Vegetationszonen bilden einen ausgeprägten Gradienten von (semi-)humid nach arid und reichen von borealem Nadelwald im Norden, an der Grenze zu Sibirien, über verschiedene Formen der Steppe bis zur Wüste Gobi im Süden, an der Grenze zu China. Dieser handliche Bildband gibt eine Einführung in die Flora dieses fernen Landes, welche für den mitteleuropäischen Botaniker eine Mischung aus Vertrautem und Unbekanntem darstellt. Viele Gattungen und Arten in dem 5000–7000 km von Deutschland entfernten asiatischem Staat gibt es auch bei uns, aber genau so viele andere erscheinen uns fremd oder erinnern höchstens entfernt an manche mediterrane Arten oder Alpenpflanzen. Im kurzen Einführungsteil wird die Flora der Farn- und Samenpflanzen der Mongolei mit 2823 Arten angegeben (nach der zitierten Gefäßpflanzen-Checkliste von Gubanov 1996). Das Werk des deutsch-mongolischen Autorenpaars HAUCK & SOLONGO stellt mit 435 Arten aus 75 Familien 15 % der Gefäßpflanzenarten der Mongolei vor. Das erscheint wenig, aber die Auswahl ist auf die zentral gelegenen und für Ausländer (von Ulaanbaatar aus) leicht erreichbaren Regionen des Landes angepasst; von den Arten, die bei typischen Mongolei-Exkursionen leicht zu finden sind, ist somit ein deutlich höherer Anteil als 15 % berücksichtigt. Das Buch ist dreisprachig, mit einem Einleitungsteil in Englisch, Mongolisch (in kyrillischer Schrift) und Deutsch; der Abbildungsteil ist mit den wissenschaftlichen Namen und den mongolischen versehen, der Erläuterungsteil zu den Arten ist in englisch verfasst, wiederum mit wissenschaftlichen und mongolischen Pflanzennamen. Das Buch ist über die Internetbuchhandlung Rüdiger Biermann, www.buchhandel-ruediger-biermann.de, zu beziehen.

Der solide verarbeitete Hardcover-Band ist gegliedert in eine kurze Einführung, einen Abbildungsteil mit den fast 1200 Farbfotos, der mehr als zwei Drittel des Inhalts umfasst, und einen Text- und Listenteil (Erläuterung zu allen behandelten Arten sowie Register und Index der Pflanzennamen). Der dreisprachige Einführungsteil gibt auf jeweils vier Seiten einen Überblick über das gesamte Arteninventar der mongolischen Gefäßpflanzen und die wichtigsten Florenwerke des Landes. Es werden Erläuterungen zu den Bildtafeln gegeben und zum nachfolgenden Textteil, einschließlich Hinweisen zu den mongolischen Pflanzennamen. Auch wenn auf die Standardwerke von Grubov und Gubanov verwiesen wird, hätte sich so mancher Leser zudem eine kurze (1- bis 2-seitige) Einführung in die allgemeinen natürlichen Grundlagen zur Mongolei (Geographie, Klima, Vegetationszonen) gewünscht. Es werden aber nur kurz die pflanzengeographischen Regionen des Landes genannt und in einer Kartenskizze dargestellt.

Der Bildteil präsentiert die 435 Arten in 1182 Farbfotos, ein bis sieben Einzelabbildungen je Art. Diese Bilder zeigen den Habitus, aber oft auch verschiedene Details (Laubblätter, Einzelblüten) einer Pflanze. Die Fotos sind von guter bis sehr guter Qualität. Die Sortierung erfolgt in den vier Hauptgruppen Pteridophyta, Gymnospermae, Dicotyledones und Monocotyledones alphabetisch nach Familien und Arten; unterhalb der Haupteinheiten wird also auf eine taxonomische Reihenfolge verzichtet. Beispiele für auch bei uns heimische, also weit verbreitete, meist eurasiatische oder circumpolare Arten sind Equisetum palustre, Lycopodium annotinum, Botrychium lunaria, Campanula glomerata, Cerastium arvense, Chenopodium album, Erigeron acris, Inula britannica, Capsella bursa-pastoris, Primula farinosa, Thalictrum simplex, Sanguisorba officinalis, Populus tremula, Limosella aquatica, Odontites vulgaris, Juncus bufonius, Lemna minor, Maianthemum bifolium und Gymnadenia conopsea. Unter den rein asiatischen oder zumindest in Mitteleuropa fehlenden Arten finden sich Selaginella sanguinolenta, Diplazium sibiricum, Ephedra sinica, Larix sibirica, Betula platyphylla, Adenophora stenanthina, Agriophyllum pungens, Artemisia mongolica, Cacalia hastata, Rhododendron dauricum, Lomatogonium rotatum, Schizonepeta multifida, Thymus gobicus, Vicia venosa, Paeonia anomala, Rheum undulatum, Callianthemum sajanense, Ranunculus japonicus, Potentilla tanacetifolia, Salix ledebouriana, Cymbaria daurica, Reaumuria songarica, Ulmus pumila, Phlojodicarpus sibiricus, Scirpus hippoliti, Iris ruthenica, Allium altaicum, Lilium dauricum und Cypripedium guttatum. Der (bis auf die Namen der Taxa nur in Englisch verfasste) Textteil, der vom Bildteil getrennt ist, was ein gewisses Hin- und Herblättern erfordert, gibt Kommentare zu den behandelten Arten, Gattungen und Familien. Bei jeder Gattung wird die Gesamtzahl der nach der Checkliste von Gubanov (Conspectus of flora of Outer Mongolia; 1996) in der Mongolei vorkommenden Arten angegeben; zu jedem Foto des Bildteils werden Aufnahmeort und -datum genannt, wobei alle Fotos von Wildstandorten der Mongolei stammen. Bei jeder Art werden die Nummern der phytogeographischen Regionen (gemäß Grubov) angegeben, die im Anschluss in einer schematische Karte der Mongolei dargestellt sind. Es folgen eine alphabetischen Tabelle der Arten (mit Angabe von Synonymen und den jeweiligen Familien), die zugleich als Register dient, welches sich auf die Seiten der Farbfotos bezieht, sowie ein Index der mongolischen Pflanzennamen und ein Literaturverzeichnis.

Das Buch ist zum Einstieg in die Flora der Mongolei gut geeignet, zumal es auch einen deutschen Text enthält. Andere Werke sind nur auf Russisch, Mongolisch oder höchstens noch Englisch erschienen, wie etwa der zitierte Bestimmungsschlüssel von Grubov (Key to the vascular plants of Mongolia; 1982, 2001, 2008). Eine eigenständige Exkursionsflora kann und möchte das Buch dagegen nicht sein, da es hierfür zu wenig Arten und auch keine Bestimmungsschlüssel enthält; anderenfalls müsste sein Umfang deutlich größer und unhandlicher sein. Es ist aber auch eher zur Ergänzung gedacht für jemanden, der schon über größere Florenwerke des Landes verfügt; ansonsten bietet es auf jeden Fall einen sehr guten Einstieg in die Florenvielfalt der Mongolei. Dennoch hätte man sich vielleicht über etwas mehr abgebildete Arten gefreut, stattdessen hätte die Zahl der Fotos je Art (bei gleichem Platzbedarf) teilweise etwas reduziert werden können. Die Auswahl hierzulande heimischer und häufiger Arten (vgl. o.) erscheint für einen mitteleuropäischen Leser erst einmal eher entbehrlich, aber das mehrsprachige Buch ist auch für mongolische Leser gedacht, wobei der Buchhandel in der Mongolei schwierig und nicht mit unseren Verhältnissen vergleichbar ist. (Nach Auskunft des Erstautors wird das Buch daher auch öfter als Gastgeschenk mitgebracht.) Im Einführungskapitel wird bereits ein weiterer Band mit neuen Arten in Aussicht gestellt. Mit Farbfotos ausgestattete Bücher über die Gefäßpflanzenflora der Mongolei gibt es ansonsten nur sehr wenige. Inzwischen gibt es aber auch eine Datensammlung zur Flora der Mongolei auf einer deutschen, aber englischsprachigen Internetseite (http://greif.uni-greifswald.de/floragreif/), in der um die 1000 Arten in Bildern (Scans von Herbarbelegen und Fotos von Arten und Habitaten) präsentiert werden; diese Website wird jedoch im Buch nicht erwähnt. Zur Flora der Mongolei ist das Buch von HAUCK & SOLONGO bisher nach Artenzahl und Bildqualität der Fotoführer mit der höchsten Qualität, unabhängig von der Sprache oder dem Erscheinungsort. Die gute Auswahl der Fotos mit ihrer satten, aber zugleich naturgetreuen Farbwiedergabe, die zuverlässige Benennung der abgebildeten Arten und die – soweit bei Stichproben erkennbar – auch stets korrekte Zuordnung von Bild und Artname macht das Buch insgesamt sehr empfehlenswert.

(Jürgen Klotz, Regensburg)
 

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